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:rak – Regionaler Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler

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Der :rak ist eine freiwillige Kooperationsform, in der die beiden Kreise und alle 28 Städte, Gemeinden und Verbandsgemeinden der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler in Aufgabenfeldern der räumlichen Planung aktiv sind. Ziel ist es, mit dem Instrument der freiwilligen Kooperation die nachhaltige Raumentwicklung in der Region zu fördern und auf die sich immer rascher ändernden gesellschaftlichen Anforderungen reagieren zu können.

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Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung

AKTUELLES

23.05.2019 11:32

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung

Nach einem halben Jahr Projektarbeit hat NEILA eine erste Zwischenbilanz gezogen. „NEILA“ steht für „Nachhaltige Entwicklung durch Interkommunales Landmanagement“ und ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler sowie der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Königswinter. Wissenschaftlich wird das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt durch die TU Dortmund und dem ILS gGmbH, Dortmund begleitet.

Zur 60. Plenumssitzung des regionalen Arbeitskreises Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (:rak) präsentierte das noch junge Projekt NEILA erste Ergebnisse aus der bisherigen Arbeit. Hierzu zählen Vorbereitungen für ein gemeinsames Flächenmonitoring und der Entwurf einer Weißflächenanalyse, die Restriktionen der weiteren Siedlungsentwicklung aufzeigt. Miteinander wollen alle Beteiligten untersuchen, wo es potenzielle Flächen für Wohnbebauung und Gewerbe­ansiedlung gibt, bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von Freiraumqualitäten, die die Region kennzeichnen.

Aktuell gibt es beispielsweise Gespräche zwischen Bonn und Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises über die gemeinsame Entwicklung von Gewerbeflächen.

An der Sitzung des regionalen Arbeitskreises Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler nahmen neben dem Projektleiter Professor Dr. Thorsten Wiechmann von der TU Dortmund auch Dr. Hermann Tengler, Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises, Helmut Wiesner, Stadtbaurat Bonn, und Erich Seul, Fachbereichsleiter Kreis Ahrweiler, teil.

Entscheidender Faktor für eine gelungene Projektarbeit sei die Zusammenarbeit aller Partner über Stadt- und Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Gemeinsam wollen die Bundestadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler das jeweils vorhandene Potenzial nutzen, um die Region zukunftsfähig zu machen. „Dafür brauchen wir auch eine kontinuierliche Kommunikation und Rückkopplung mit der Kommunalpolitik“, so Professor Wiechmann. Über das Vorgehen zur Einbindung der Kommunalpolitik und die Zwischenergebnisse diskutierten die Experten im Anschluss an die Plenumssitzung mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Beigeordneten und Amtsleiterinnen beziehungsweise Amtsleitern sowie den Mitgliedern des projektbegleitenden Fachbeirates.

Zukünftig wird in NEILA auch die Entwicklung eines Ausgleichssystems für interkommunale Kooperationen bei der Siedlungsentwicklung im Fokus stehen: Neben einem finanziellen Ausgleich, wie er bereits bei einigen interkommunalen Gewerbegebieten vereinbart ist, könnte auch die Mitnutzung öffentlicher Infrastrukturen wie etwa Schulen verhandelt werden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier >

Vertreter/innen der Projektverbundpartner und Projektmitarbeiter/in © Regionaler Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (:rak)

Plenumssitzung, 23.05.2019 Haus der Bildung, Bonn
© Regionaler Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (:rak)

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